
Kirsten Möller (sie/ihr)
hat sich als Dramaturgin auf Interaktive Theaterformen spezialisiert und beschäftigt sich u.a. mit non-linearem Storytelling und Begegnungsformaten. Mit Anna Kpok entwickelt sie seit 2011 Installationen, Performances und Game Theater, u.a. realReality (2016), Walking in someone else’s shoes (2019) und TARA – There are real Realities (2024).
2026 entwickelte sie mit Bunny Vellocet und dem Animatronik-Studio Trick-Reich die Objekttheater-Installation Little Things an der Schaubude Berlin, in Kooperation mit dem fidena Festival und dem FWT Köln.
2024/2025 stand im Zeichen von umfangreichen Rechercheprojekten zu Archivpraxen und Arbeiter*innenliteratur im Ruhrgebiet, u.a. bei dem Projekt Im Auftrag Schreiben zu Josef Reding in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Hüser-Institut und dem Favoriten Festival und als LWL-Kulturstipendiatin 2025.
Von 2019 bis 2022 war sie als Dramaturgin am Schauspiel Dortmund. Dort hat sie ihren Schwerpunkt zu Digitalen Theaterformaten vertieft und u.a. mit minus.eins dieDigital Raum Bühne als Digitale Spielstätte entwickelt und kuratiert. Mit Antje Prust entstand das interaktive Dancefloor-Projekt in neon-pastell Und ihr wolltet tanzen, also: Tanzt! .
Von 2012 bis 2015 war sie als Teil des kainkollektiv dramaturgisch und organisatorisch an zahlreichen nationalen wie internationalen Projekten beteiligt, u.a. Fin de Machine/Exit.Hamlet (2013) mit dem OTHNI – Laboratoire de Théatre de Yaoundé und 54. Stadt (2014). Am Schauspielhaus Bochum kollaborierte sie u.a. mit Hans Peter Litscher an dem Ausstellungsprojekt Herz und Hund und Kunst und Leben (2013), mit dem medienwerk.nrw am Festival Blue Skies #1 – Bodies in Trouble (Körper in Aufruhr) auf PACT Zollverein (2019).
Sie promoviert zum Konzept der agonistischen Ästhetik in den zeitgenössischen Künsten.
Kirsten Möller lebt und arbeitet in Dortmund.
Kontakt: kirsten@annakpok.de